Eizellspende #05: Punktion und Transfer

Der Termin rückt näher, die Koffer sind gepackt. Heute darf unsere Spenderin zur Punktion und dementsprechend wissen wir auch wann der Transfer voraussichtlich stattfinden wird.

Letzte Woche war ich zum Ultraschall bei unserem (wundervollen) behandelnden Arzt in Deutschland. Meine Gebärmutterschleimhaut ist schön dick und dreischichtig.
Unsere Spenderin war zur gleichen Zeit zur Ultraschalluntersuchung bei unserer Ärztin in Tschechien. Die Follikel entwickeln sich prächtig. Ich hoffe sie kann erahnen wie dankbar mein Mann und ich ihr sind.

Gestern Abend musste ich zum letzten Mal Synarela sprühen und ab heute kommt Utrogestan hinzu. Über das Absetzen von Synarela bin ich sehr froh. Ich glaube ich nehme immer alle Nebenwirkungen des Sprays mit. Hoffentlich muss ich es nie wieder nutzen …

In der vergangenen Woche fühlte ich mich nicht so gut. Ich war gesundheitlich ein wenig angeschlagen und das hat mich genervt. Ingwertee, Zitrone, viel frische Luft und leichte Bewegung und ne Menge Erkältungsbäder später geht’s mir wieder gut.

Alles gut, oder? Ja, schon. Allerdings steckt tief in mir diese Angst vor dem Tag nach der Punktion. Vor diesem Anruf. Vor der Frage nach der Anzahl der Eizellen, die sich befruchten ließen. Vor dem Satz, der sich tief in meine Erinnerung gebrannt hat: „Der Herr Doktor ruft gleich zurück.“ Und auch wenn es sich jetzt um die wundervollen, gesunden und frischen Eizellen unserer Spenderin handelt: ich habe Angst vor morgen. Vor dem Ergebnis. Weil ich mich wieder an die unsägliche Verzweiflung erinnere. Diese Momente in denen mein Mann und ich keine Worte mehr hatten und uns nur weinend in den Armen lagen … Ich möchte das nie wieder erleben.

Auf schöne, reife und gesunde Eizellen die sich bitteschön fleissig teilen!

Bis bald ihr Lieben.

Autor: Die Sache mit dem Storch

diesachemitdemstorch klappt nicht. Das ist meine Geschichte.

2 Kommentare zu „Eizellspende #05: Punktion und Transfer“

  1. Solche langen steinigen Kinderwunschwege wie eure machen mich immer ein stückweit sprachlos…ich finde es sehr mutig, dass ihr euch für diesen Weg entschieden habt und wünsche euch ganz viel Erfolg – also erst mal eine gute Befruchtungsrate und bald einen hoffentlich vielversprechenden Transfer.

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  2. Das Synarela, hach ja… Da graut es mir auch schon wieder vor. Teufelszeug.
    Aber für alles andere: Yeah! Ich drücke euch fest die Daumen! Ich kann deine Angst gut verstehen… ABER die Voraussetzungen sind ganz andere. Das wird schon! ❤

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